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Gibt es eine Diabetes-Diät? Und wenn ja, wie sieht sie aus?

November 06, 2020

Diabetes Diät

Gibt es eigentlich eine Diät speziell für Menschen mit Diabetes? 

Die Antwort ist klar: Oh ja, es gibt eine Diabetes-Diät!

Darf man als Diabetiker wirklich alles essen? Diese Frage wird unter Experten nach wie vor heiß diskutiert, eine endgültige Antwort scheint noch nicht gefunden zu sein. Worin sich jedoch die Experten einig sind ist, dass ohne „gesundes Essen“ eine gute Diabetes-Behandlung kaum möglich ist.

Therapiebausteine in der Diabetes-Ernährung bzw. Diabetes-Diät sind daher:

  • Kontrolle des Blutzuckerwertes im Normalbereich
  • Übergewicht vermeiden bzw. Gewicht reduzieren
  • Begleitstoffwechselstörungen und Bluthochdruck vorbeugen. 

Somit entspricht eine Diabetes-Diät einer gesunden Ernährung, die von Natur aus nährstoffreich, fett- und kalorienarm ist. Schlüsselelemente hierbei sind Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Tatsächlich ist eine „Diabetes-Diät“ jedoch nicht nur für Diabetiker, sondern für die meisten Menschen auch ohne Diabetes der beste Ernährungsplan.

 

Ernährungsplan zur Diabetes-Diät

Wenn du an Diabetes oder Prädiabetes leidest, wird dir dein Arzt wahrscheinlich empfehlen, einen Ernährungsberater aufzusuchen, der dir hilft, einen Plan für eine gesunde Ernährung zu entwickeln. Der Plan hilft dabei, deinen Blutzucker (Glukose) zu kontrollieren, dein Gewicht zu managen und Risikofaktoren für Herzkrankheiten, wie Bluthochdruck und hohe Blutfette, unter Kontrolle zu halten.

Wenn du zusätzliche Kalorien und Fette zu dir nimmst, verursacht dein Körper einen unerwünschten Anstieg des Blutzuckerspiegels. Wenn der Blutzucker nicht unter Kontrolle gehalten wird, kann dies zu ernsthaften Problemen führen, wie z. B. einem hohen Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), der, wenn er andauert, zu langfristigen Komplikationen wie Nerven-, Nieren- und Herzschäden führen kann.

Du kannst jedoch aktiv dazu beitragen, deinen Blutzuckerspiegel in einem sicheren Bereich zu halten, indem du eine gesunde Lebensmittelauswahl triffst und genau deine Essgewohnheiten verfolgst.

Bei den meisten Menschen mit Typ-2-Diabetes kann eine Gewichtsabnahme auch die Kontrolle des Blutzuckerspiegels erleichtern und bietet eine Reihe weiterer gesundheitlicher Vorteile. Wenn du abnehmen musst, bietet eine Diabetes-Diät und ein darauf ausgerichteter Ernährungsplan eine gut organisierte, nahrhafte Möglichkeit, dein Ziel sicher zu erreichen.

 

Was beinhaltet eine Diabetes-Diät?

Eine Diabetes-Diät basiert auf der Einnahme von drei Mahlzeiten pro Tag zu regelmäßigen Zeiten. Dadurch kannst du das Insulin, das dein Körper produziert oder durch ein Medikament erhält, effektiver nutzen.

Eine Diätassistentin kann dir helfen, einen Ernährungsplan zusammenzustellen, der auf deinen Gesundheitszielen, deinem Geschmack und deinem Lebensstil basiert. Er oder sie kann auch mit dir darüber sprechen, wie du deine Essgewohnheiten verbessern kannst, z.B. durch die Wahl von Portionsgrößen, die den Bedürfnissen deiner Größe und deines Aktivitätsniveaus entsprechen.

 

 Diabetes Diät Avocado

 

Empfohlene Nahrungsmittel einer Diabetes-Diät

Mit diesen nahrhaften Lebensmitteln kannst du unkompliziert und mit gutem Gewissen deine Kalorien zählen. Wähle gesunde Kohlenhydrate, ballaststoffreiche Lebensmittel, Fisch und "gute" Fette.

Gesunde Kohlenhydrate

Während der Verdauung zerfallen Zucker (einfache Kohlenhydrate) und Stärke (komplexe Kohlenhydrate) in Blutzucker. Konzentriere dich sich auf gesunde Kohlenhydrate, wie z.B.:

  • Früchte
  • Gemüse
  • Ganze Körner
  • Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Erbsen
  • fettarme Milchprodukte, wie Milch und Käse
  • Vermeiden Sie weniger gesunde Kohlenhydrate, wie z.B. Nahrungsmittel oder Getränke mit Fett-, Zucker- und Natriumzusatz.

 Ballaststoffreiche Lebensmittel

Zu den Ballaststoffen gehören alle Teile der pflanzlichen Nahrung, die dein Körper nicht verdauen oder absorbieren kann. Ballaststoffe mäßigen die Art und Weise, wie dein Körper verdaut, und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Zu den ballaststoffreichen Nahrungsmitteln gehören unter anderem:

  • Gemüse
  • Früchte
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Erbsen
  • Ganze Körner
  • Fisch

Es ist ratsam, mindestens zwei Mal die Woche Fisch wie Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen zu essen, da diese reich an Omega-3-Fettsäuren (kann Herzerkrankungen vorbeugen) sind. Vermeide gebratenen Fisch und Fisch mit hohem Quecksilbergehalt, wie z.B. Königsmakrele.

"Gute" Fette

Lebensmittel, die einfach und mehrfach ungesättigte Fette enthalten, können dazu beitragen, deinen Cholesterinspiegel zu senken. Dazu gehören:

  • Avocados
  • Nüsse
  • Raps-, Oliven- und Erdnussöl

 

Zu vermeidende Nahrungsmittel bei einer Diabetes-Diät

Diabetes erhöht dein Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall, indem es die Entwicklung verstopfter und verhärteter Arterien beschleunigt. Lebensmittel, die die folgenden Inhaltsstoffe enthalten, können deinem Ziel einer herzgesunden Ernährung entgegenwirken.

 

Gesättigte Fette

Vermeide fettreiche Milchprodukte und tierische Proteine wie Butter, Wurst und Speck. Begrenzen Sie auch Kokosnuss- und Palmkernöle.

 Transfettsäuren

Vermeide Transfette, die in verarbeiteten Snacks, Backwaren und Margarinen vorkommen.

 Cholesterin

Zu den Cholesterinquellen gehören fettreiche Milchprodukte und fettreiche tierische Proteine, Eigelb, Leber und anderes Organfleisch. Es gilt, nicht mehr als 200 Milligramm (mg) Cholesterin pro Tag anzustreben.

 Natrium

Weniger als 2.300 mg Natrium pro Tag sind anzustreben. Dein Arzt wird dir möglicherweise vorschlagen, noch weniger aufzunehmen, wenn du an Bluthochdruck leidest.

 

Diabetes-Diät Konkret: Was könnte ich als Alternativen verwenden?

  • Weißer Reis. Alternative: Brauner oder wilder Reis
  • „Normale“ Kartoffeln. Alternative: Süßkartoffeln, Yamswurzeln, Blumenkohlpüree
  • Normale Nudeln. Alternative: Vollkornnudeln, Spaghetti-Kürbis
  • Weißbrot. Alternative: Vollweizen- oder Vollkornbrot
  • Zuckerhaltiges Frühstücksmüsli. Alternative: Ballaststoffreiches, zuckerarmes Müsli
  • Cornflakes. Alternative: zuckerarme Kleie-Flocken
  • Mais. Alternative: Körnererbsen oder Blattgrün

 

Süßigkeiten bei der Diabetes-Diät

Eine Diabetiker-Diät zu essen, bedeutet nicht, dass man ganz auf Zucker verzichten muss. Aber wie bei den meisten von uns besteht die Wahrscheinlichkeit, dass wir mehr Zucker konsumieren, als eigentlich gesund ist. Als Diabetiker, können wir trotzdem ab und zu eine kleine Portion unseres Lieblingsdesserts genießen. Der Schlüssel dazu ist – wie so oft – Mäßigung. Unsere Snack-Boxen von healivery sind übrigens genau darauf abgestimmt, dass du sie bei einer low-carb oder ketogenen Diät verzehren kannst! 

 

Fünf Konkrete Maßnahmen, um Süßigkeiten zu reduzieren bei einer Diabetiker-Diät

1. Reduziere deinen Heißhunger auf Süßigkeiten, indem du den Zucker in deiner Ernährung langsam ein wenig reduzierst. Somit bekommen deine Geschmacksnerven Zeit, um sich auf weniger Zucker einzustellen.

2. Vermeide Brot, Nudeln oder normale Pasta, wenn du ein Dessert wünscht. Der Verzehr von Süßigkeiten zu einer Mahlzeit fügt zusätzliche Kohlenhydrate hinzu. Deswegen ist es sinnvoll, die Menge der anderen kohlenhydratreichen Lebensmittel bei derselben Mahlzeit zu reduzieren.

3. Füge deinem Dessert etwas gesundes Fett hinzu. Fett verlangsamt den Verdauungsprozess, was bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt. Das bedeutet aber nicht, dass du nach den Donuts greifen sollten. Denke an gesunde Fette wie Erdnussbutter, Ricotta-Käse, Joghurt oder Nüsse.

4. Esse Süßigkeiten zu einer Mahlzeit und nicht als eigenständigen Snack. Wenn sie alleine gegessen werden, verursachen Süßigkeiten einen starken Blutzuckeranstieg. Wenn du sie jedoch zusammen mit anderen gesunden Nahrungsmitteln als Teil deiner Mahlzeit essen, steigt dein Blutzucker nicht so schnell an.

5. Wenn du ein Dessert isst, solltest du jeden Bissen wirklich genießen. Wie oft haben wir uns schon gedankenlos durch eine Tüte Kekse oder ein riesiges Stück Kuchen hindurchgegessen? Oft können wir nicht wirklich sagen, dass wir auch jeden Bissen genossen haben? Deswegen genieße aktiv und in vollen Zügen, indem du langsam isst und besonders auf den Geschmack und die Beschaffenheit achtest.

 

„Versteckten“ Zucker in Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln finden

Zucker ist natürlich nicht nur in Süßigkeiten, sondern auch in vielen verpackten Lebensmitteln, Fast-Food-Mahlzeiten und Grundnahrungsmitteln im Lebensmittelgeschäft wie Brot, Getreide, Konserven, Nudelsauce, Margarine, Instant-Kartoffelpüree, Tiefkühlgerichten, fettarmen Mahlzeiten und Ketchup versteckt. Der erste Schritt besteht darin, „versteckten“ Zucker auf Lebensmitteletiketten aufzuspüren.

 

3 Möglichkeiten, um "versteckten" Zucker aufzuspüren

1. Hersteller geben auf ihren Etiketten die Gesamtzuckermenge an, müssen aber nicht immer zwischen zugesetztem Zucker und Zucker, der von Natur aus in den Lebensmitteln enthalten ist, unterscheiden – ein genaues hinsehen lohnt sich!

2. Hinzugefügte Zucker sind in den Zutaten aufgeführt, sind aber nicht immer leicht als solche zu erkennen. Während Zucker, Honig oder Melasse leicht zu erkennen sind, könnte zugesetzter Zucker auch als Maissüßstoff, Maissirup mit hohem Fruktosegehalt, eingedampfter Rohrsaft, Agavennektar, Rohrkristalle, Invertzucker oder jede Art von Fruktose, Dextrose, Laktose, Maltose oder Sirup angegeben werden.

3. Während man bei zuckerhaltigen Lebensmitteln erwarten würde, dass Zucker ganz oben auf der Zutatenliste steht, verwenden Hersteller oft verschiedene Arten von zugesetztem Zucker, die dann auf der Liste verstreut erscheinen. Aber all diese kleinen Dosen verschiedener Süßstoffe können sich zu einer Menge zusätzlichen Zuckers und „leeren“ Kalorien summieren!

 

Was sind die Ergebnisse einer Diabetes-Diät?

Eine gesunde Ernährung ist der beste Weg, deinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten und Diabetes-Komplikationen zu verhindern.

Neben der einfacheren Kontrolle deiner Diabetes bietet eine Diabetes-Diät auch noch andere Vorteile. Da eine Diabetes-Diät reichlich Obst, Gemüse und Ballaststoffe empfiehlt, kann sie unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten senken. Und der Verzehr fettarmer Milchprodukte kann unser Risiko für eine geringe Knochenmasse in der Zukunft verringern.

 

Was sind die Risiken einer Diabetes-Diät?

Als Diabetiker ist es wichtig, gemeinsam mit einem Arzt und Ernährungsberater einen Ernährungsplan zu erstellen, der für genau dich und deine Ziele geeignet ist. Verwende gesunde Lebensmittel, Portionskontrolle und Terminplanung, um deinen Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Wenn du von deiner verschriebenen Ernährung abweichst, läufst du Gefahr, dass dein Blutzuckerspiegel schwankt und damit etwaige Komplikationen einhergehen.

Wenn du nach einer einfachen Ernährungslösung suchst, schau dir doch gerne mal unsere Snackboxen an und lasse dich inspirieren :-)



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